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Cucina di guerra

Cucina di guerra

In questa sezione vogliamo documentare come la mancanza parziale e talvolta totale di generi alimentari abbia inciso sulle già precarie condizioni di vita delle persone, facendo diventare la fame un ulteriore fronte di combattimento quotidiano.

Kriegs-Speisen: Mais-, Topfen-, Kraut- und Kartoffel-

Speisen sind besonders berücksichtigt.
Zusammengestellt von Virginia Brunner
Preis 50 Heller
1918 im Selbstverlage

Die Kochkiste
Die Kochkiste ermöglicht der Hausfrau ohne jede Zeitverschwendung täglich nahrhaftes, wohlschmeckendes Essen herzustellen.
Das Kochen in der Kochkiste gewährt folgende Vorteile:

  1. Die Kochkiste erspart Zeit.
  2. Die Kochkiste erspart Brennmaterial.
  3. Die Kochkiste erspart Lebensmittel.

26. Kriegswürste mit Kartoffeln
Kartoffeln werden gekocht, geschält und in Schneiden geschnitten. Sauerkraut wird 10 Minuten gekocht, abgesiehen und mit feingehackter Zwiebel vermengt. Von einer Kriegswurst (Blutwurst) wird die Haut sorgsam abgelöst und die Wurst in Scheiben geschnitten. In eine gefettete Kasserolle gibt man eine Lage Kartoffeln, darauf eine Schichte Sauerkraut, belegt diese mit den Wurstscheiben, füllt wieder Sauerkraut auf und legt noch eine Kartoffelschichte, welche man mit etwas zerlassenem Fett betropft. Etwas von dem Krautwasser wird über die Speise geschüttet, die Kasserolle gut zugedeckt und das Gericht entweder im Rohre oder auf der Herdplatte fertig bereitet.

27. Schmarren mit Kartoffelbrei
Als Mehlstreckung. Milch, 1 Ei, 1 Teller voll geriebene, gekochte Kartoffel, etwas Mehl und Salz zu einem Schmarrenteig gerührt und gebacken.

33. Kriegskuchen aus getrockneten Kartoffelschalen
Rohe Kartoffeln werden in der Röhre gut getrocknet und zweimal in der Kaffeemühle gemahlen. Zu zwei Tassen Kartoffelschalen gibt man ½ Tasse beliebiges Mehl, ½ Tasse Zucker, 1 Ei, 1 Tasse Milch oder Fruchtsaft, 1 Backpulver, Gewürze, getrocknete Birnen, Äpfel, Zwetschken oder Nüsse, (etwas Cacao). Gebacken füllt man die Torte mit Marmelade oder man reicht Apfelschnee dazu.

Quelle: Südtiroler Landesarchiv 

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